Mittwoch, 4. Dezember 2013

Prävention von Kindesmissbrauch: Vatikan weist Vorwurf der Verzögerung zurück - Politik - FAZ

Prävention von Kindesmissbrauch: Vatikan weist Vorwurf der Verzögerung zurück - Politik - FAZ


Prävention von Kindesmissbrauch Vatikan weist Vorwurf der Verzögerung zurück

 ·  Der Heilige Stuhl hat einen Fragenkatalog der UN nach Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch in der Kirche nicht fristgerecht beantwortet. Gleichwohl tritt er dem Vorwurf entgegen, sich hinter „juristischen Formalitäten“ zu verschanzen.

Prozess gegen Vatikan-Geistlichen Scarano beginnt - religion.ORF.at

Prozess gegen Vatikan-Geistlichen Scarano beginnt - religion.ORF.at

Samstag, 23. November 2013

Hexenverfolgung - Bambergs dunkle Vergangenheit - Bayern - Süddeutsche.de

Hexenverfolgung - Bambergs dunkle Vergangenheit - Bayern - Süddeutsche.de
In Bamberg wütete die Hexenverfolgung besonders grausam: Zwischen 1612 und 1632 wurden insgesamt etwa 1000 Männer, Frauen und Kinder gefoltert und ermordet. Die Stadt arbeitet die Episode vier Jahrhunderte später auf - und stellt auch die Frage nach der Schuld.

Von Katja Auer

Philippe de Weck: Ex-Banker gewährt Einblick Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE

Philippe de Weck: Ex-Banker gewährt Einblick Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE

Vatikanbank: "In solche Abgründe habe ich noch nie geblickt"

Von Fidelius Schmid
Anonyme Nummernkonten, Verschwörung, schmutzige Geschäfte: Die Aufzeichnungen von Spitzenbanker Philippe de Weck offenbaren, wie korrupt es in der Vatikanbank zuging - und wie mancher um sein Leben fürchten musste.

Donnerstag, 21. November 2013

Sonntag, 27. Oktober 2013

Video: Wie reich sind Hessens Kirchen? | ARD Mediathek | horizonte

Video: Wie reich sind Hessens Kirchen? | ARD Mediathek | horizonte
Bewegte Tage in Hessens Kirchen! Nun hat Papst Franziskus den Limburger Bischof auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Ein Neuanfang im Bistum Limburg kann beginnen. Aber all die Debatten um Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und sein Finanzgebaren haben viele grundsätzliche Fragen aufkommen lassen. Wie halten es die Kirchen hierzulande mit dem Geld? Wie reich sind denn überhaupt die Kirchen in Deutschland, speziell in Hessen?

Quelle: HR

Samstag, 26. Oktober 2013

PHOENIX - Das Geheimnis der Päpstin

PHOENIX - Das Geheimnis der Päpstin

Das Geheimnis der Päpstin

Film von Daniel Sich und Christel Fomm
Ist dem Vatikan vor über 1000 Jahren tatsächlich eine Frau durchgeschlüpft? Oder ist die Frau, die das höchste aller Männerämter erobern konnte, nur eine schöne Legende und Stoff für Millionenbestseller? In einer ZDF-Dokumentation geht die Journalistin und "heute"-Moderatorin Petra Gerster dem Geheimnis der Päpstin auf den Grund.
"Als Papst Leo im August 855 starb, folgte ihm Johanna, das Weib, das zwei Jahre, fünf Monate und vier Tage auf dem Stuhl Petri saß." In über 500 Chroniken finden sich Berichte über die Päpstin Johanna, die in der offiziellen Kirchengeschichte heute mit keinem einzigen Wort erwähnt wird. Warum wurde die Geschichte für die einen zum Skandal, während andere in Johanna eine 

Montag, 21. Oktober 2013

Affäre um Limburger Bischof: Jeder Deutsche zahlt für die Kirche – dank Napoleon - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Affäre um Limburger Bischof: Jeder Deutsche zahlt für die Kirche – dank Napoleon - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Affäre um Limburger BischofJeder Deutsche zahlt für die Kirche – dank Napoleon

Montag, 21.10.2013, 12:28
Deutschland, Dotationen, Franz-Peter Tebartz-van Elst, Evangelische Kirche, Katholische Kirche, Reichsdeputationshauptschluss
AFPGemälde von Napoleon Bonaparte – der französische Diktator ist verantwortlich dafür, dass deutsche Steuerzahler bis heute für die Gehälter von Bischöfen im Land aufkommen müssen
Protz-Bauten, Goldstatuen, edle Gewänder – vor allem die katholische Kirche geizt häufig nicht mit Geld. In Deutschland hat allerdings niemand die Wahl, ob er dafür zahlen will oder nicht. Selbst wer aus der Kirche austritt, finanziert sie weiter. Und das liegt an Napoleon.

Freitag, 18. Oktober 2013

DIE LINKE. Landesverband: Das Körperschaftsrecht für Religionsgemeinschaften gehört abgeschafft und nicht geändert!

DIE LINKE. Landesverband: Das Körperschaftsrecht für Religionsgemeinschaften gehört abgeschafft und nicht geändert!

Das Körperschaftsrecht für Religionsgemeinschaften gehört abgeschafft und nicht geändert!


Die langen Arme der Kirchenlobbyisten sind krakenähnlich - sie haben die Politik fraktionsübergreifend in ihren Fangarmen. Wie anders ist es zu erklären, dass der Landtag von NRW am Mittwoch, 16. Oktober 2013 ein Gesetz zur Änderung des Körperschaftsrechts passieren ließ - und zwar ohne Aussprache. Das will man nur in den Ausschüssen ohne größere Öffentlichkeit tun.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Montag, 14. Oktober 2013

Deutschland: Politiker fordern Radikalreform der Kirchenfinanzen

Deutschland: Politiker fordern Radikalreform der Kirchenfinanzen
14.10.2013, 17:44 Uhr

Politiker fordern Radikalreform der Kirchenfinanzen

in Kooperation mitSpiegel Online
Der Eklat um den Protzbau des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst hat einmal mehr gezeigt: Kaum einer weiß, wie reich die katholische Kirche wirklich ist. Evangelische und katholische Politiker verlangen eine Modernisierung des Kirchen-Finanzwesens.
Von Anna-Lena Roth

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/68arjlg-tebartz-van-elst-bischof-politiker-kirche-reform#.A1000146

Sonntag, 13. Oktober 2013

Die katholische Kirche und der Holocaust | Telepolis

Die katholische Kirche und der Holocaust | Telepolis

Die katholische Kirche und der Holocaust

Reinhard Jellen 12.10.2013

Dirk Verhofstadt über die Rolle der Religionsgemeinschaft bei der Vernichtung der Juden. Teil 1

In seinem Buch Pius XII. und die Vernichtung der Juden forscht der belgische Philosoph Dirk Verhofstadt eingehend nach den Verstrickungen der Vatikans mit dem Nationalsozialismus und untersucht dabei unter anderem die Frage, wie viel die Kirche vom Holocaust wusste. Sein Befund: Der Vatikan war gut informiert und hat bis auf wenige Ausnahmen nichts dagegen unternommen. Der Grund: Die eindeutige Präferenz des Papstes für den Nationalsozialismus gegenüber Liberalismus und Kommunismus...........................

Sonntag, 6. Oktober 2013

Gottes schwarze Kasse: Der Papst und die zwielichtigen Geschäfte der Vatikanbank: Amazon.de: Fidelius Schmid: Bücher

Gottes schwarze Kasse: Der Papst und die zwielichtigen Geschäfte der Vatikanbank: Amazon.de: Fidelius Schmid: Bücher

Prüfer finden tausend illegitime Konten bei Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE

Prüfer finden tausend illegitime Konten bei Vatikanbank - SPIEGEL ONLINE
Der Papst will aufräumen lassen in der skandalumwitterten Vatikanbank. Jetzt fördern Prüfer die ersten Details zutage: Nach Informationen des SPIEGEL horteten Privatkunden mehr als 300 Millionen Euro bei dem Institut, obwohl sie dort gar kein Konto unterhalten durften.................

Montag, 23. September 2013

Ändert Gott seine Meinungen? | der freie Bürger

Ändert Gott seine Meinungen? | der freie Bürger

Ändert Gott seine Meinungen?




Katholiken bejubeln den neuen Papst: “ermutigende Zeichen” (Alois Glück), “Erneuerungsprozess” (Wir sind Kirche), eine “Revolution, die vom Vatikan ausgeht”(La Stampa, Welt.de, 20.9.13). Gerühmt wird meist der “Stil”, der “neue Ton”, der so anders sei als der seines Vorgängers Ratzinger und Vorvorgängers Wojtyla. Doch alle drei sind bzw. waren angeblich “Stellvertreter Christi” und somit angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden. Wenn aber der neue Papst tatsächlich anders spricht und andere Meinungen vertritt als seine Voränger – heißt das, dass auch Gott seine Meinungen und seinen Ton ständig ändert?

Aber es gibt auch kritische Stimmen. Peter Hahne gießt in Bild am Sonntag (22.9.13)Wasser in den Wein und stellt fest, dass “Franziskus keinen Millimeter von der katholischen Lehre abweicht.” Das bestätigt der katholische Kirchenhistoriker Prof. Norbert Lüdecke: “Ich kann keine Revolution erkennen.” Ob der Papst “irgendwie von der amtlichen Position der Kirche … abgerückt” sei? “Nein, das kann ich überhaupt nicht sehen.” http://bit.ly/16TjJp9

Verräterisch ist ein Bild, das Papst Franz selbst verwendet: “Ich sehe die Kirche wie ein Feldlazarett nach einer Schlacht … Man muss die Wunden heilen.”http://bit.ly/1fsUH3R Doch wer hat die “Schlacht” vom Zaun gebrochen? Wer hat ungezählten Menschen körperliche und seelischen Wunden zugefügt? Das war die Kirche selbst mit ihrer Drohbotschaft und mit der Verfolgung Andersdenkender über Jahrhunderte. Ändert sich nun für den zur “ewigen Verdammnis” Verurteilten etwas, wenn man ihm das Urteil in einem etwas netteren Ton verkündet? Verdammnis bleibt Verdammnis. Wenn der Papst dann behauptet: “Die Kirche verurteilt niemanden”http://bit.ly/1faca3n, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder kennt Bergoglio die Lehre seiner eigenen Kirche nicht – oder er lügt. Denn nach wie vor sind Hunderte von Dogmen in Kraft, die Menschen zu “ewiger Hölle” verurteilen, wenn sie auch nur einen Satz aus der Lehre der Kirche nicht glauben. Näheres dazu in dem Buch “Kirchliche Obere verdammen – Gott, der All-Geist nicht”: http://bit.ly/15OoEaV



Wenn der Papst das anders sieht, landet er selbst in der Hölle. Er fordert zwar einen “Kurswechsel” in der Kirche. Doch wer könnte den vollziehen? Nur er selbst, indem er die grausamen Dogmen und Verfluchungen, denen bereits ungezählte Menschen zum Opfer fielen, außer Kraft setzen würde. Doch davon will er offenbar nichts wissen. Es scheint ihm zu genügen, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Es fallen ja immer noch genügend Zeitgenossen darauf herein. Doch immer mehr erfassen, dass das alles mit Christus und Gott überhaupt nichts zu tun haben kann. Denn Gott hat weder “Meinungen”, noch ändert Er seine Sichtweise. Er ist die ewige Wahrheit und Liebe.

Donnerstag, 5. September 2013

Koalition der Frommen - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

Koalition der Frommen - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

Koalition der Frommen

Wie viel Religion verträgt die Republik?

Sie verweigern ihren Mitarbeitern das Streikrecht – und eine gescheiterte Ehe kann zur augenblicklichen Kündigung führen. Sie fordern das Verbot von unliebsamen Karikaturen und beanspruchen Macht und Einfluss – und vor allem jede Menge Subventionen aus öffentlicher Hand. Die Rede ist von Kirchen und Religionsgemeinschaften.
Die Trennung von Kirche und Staat ist im Gesetz festgeschrieben – ebenso wie diese Sonderrechte. Die Kirchen verlieren zunehmend an Mitgliedern, ihre Bindungskraft nimmt rapide ab – ihre Privilegien scheinen ungebrochen.
Warum eigentlich? Wie viel Nähe zu Kirche und Glauben verträgt der säkulare Rechtsstaat? Wie viel Respekt, aber auch wie viel Distanz ist geboten? Ist die zweifellos zu schützende Religionsfreiheit ein Privileg ohne Grenzen? Mit welchem Recht beanspruchen die Lager der Frommen, ob nun Christen oder Muslime, Freiräume, die keiner anderen gesellschaftlichen Gruppe zugesprochen würden?

Erbitterter Streit um Beschneidung

Die Brisanz des Themas zeigte im vergangenen Jahr der erbitterte Streit um die religiös-rituelle Beschneidung. Hat hier eine Koalition der Frommen ein fragwürdiges Gesetz durchs Parlament gepaukt? Kämpfen Rabbiner, Imame und Bischöfe gemeinsam um tradierte Besitzstände? Oder geben die Religionen der säkularen Gesellschaft ein unverzichtbares Gepräge?
Das Verhältnis von Religion und Gesellschaft steht neu auf dem Prüfstand. Auffällig ist, dass es nicht mehr nur die bekannten Kritiker allein sind, die eine gar zu enge Verflechtung von Staat und Religion monieren. Selbst Papst Benedikt XVI hatte bei seinem letzten Deutschlandbesuch die "Entweltlichung" der Kirche gefordert, den Verzicht auf institutionalisierte Macht – oder wie der katholische Bestsellerautor Manfred Lütz sagt: "Die Menschen suchen nicht das kirchliche Arbeitsrecht, sie suchen, wenn überhaupt, das Spirituelle in der Kirche."
Der Film von Tilman Jens diskutiert die Kontroverse mit Politikern, ranghohen Vertretern der Kirchen, der muslimischen Verbände und des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zu Wort aber kommen auch unbequeme Denker und Analytiker: von Manfred Lütz bis Michael Wolfssohn. Denn die Frage nach der Religion umtreibt die Republik nicht nur in Wahlkampfzeiten.
Ein Film von Tilman Jens

Donnerstag, 18. Juli 2013

20 Minuten - Der Papst kommt – der Regenwald muss weg - News

20 Minuten - Der Papst kommt – der Regenwald muss weg - News

SKANDAL IN BRASILIEN

16. Juli 2013 22:06; Akt: 16.07.2013 22:08Print

Der Papst kommt – der Regenwald muss weg

Für den Papstbesuch in Brasilien werden riesige Menschenmassen erwartet. Um genug Platz für die Pilger zu schaffen, holzte die katholische Kirche kurzerhand einen 300-jährigen Regenwald ab. Umweltschützer sind empört..........................

Freitag, 28. Juni 2013

Kirchenrecht bleibt leider so, wie es schon immer war: Sicher wie das Amen - taz.de

Kirchenrecht bleibt leider so, wie es schon immer war: Sicher wie das Amen - taz.de
Gerade 40 Sekunden benötigte der Bundestag, um den lästigen Tagesordnungspunkt abzuhandeln. Im Schnellverfahren votierten am frühen Freitagmorgen die wenigen noch im Plenum anwesenden Abgeordneten um 0.26 Uhr ohne Aussprache, aber mit großer Mehrheit dafür, weiterhin das Grundgesetz zu ignorieren. Wenn es um das gute Verhältnis zu den beiden Großkirchen geht, kommt es für die Fraktionen von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen nicht so drauf an. Gemeinsam stimmte die ganz große Koalition gegen einen Gesetzentwurf der Linkspartei, der den Einstieg in den Ausstieg aus den historisch begründeten Staatsleistungen an die Kirchen bedeutet hätte...............

Pfarrer wollte offenbar Millionen Euro per Flugzeug schmuggeln - News Ausland: Europa - bazonline.ch

Pfarrer wollte offenbar Millionen Euro per Flugzeug schmuggeln - News Ausland: Europa - bazonline.ch

Donnerstag, 27. Juni 2013

Dienstag, 9. April 2013

Haftbefehle für Franziskus und die Queen; US-Bischof bricht mit Vatikan | Politaia.org

Haftbefehle für Franziskus und die Queen; US-Bischof bricht mit Vatikan | Politaia.org

Wovon lebt die Kirche?


Wovon lebt die Kirche?

Wovon lebt die Kirche?
Die katholische Kirche ist der älteste Global Player überhaupt. Doch Seelsorge und soziales Engagement kosten Geld. Wovon lebt die Kirche? Welchen Einfluss hat der neue Papst auf die Finanzen?

Startseite - ZDF Mediathek

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1876614/Wovon-lebt-die-Kirche


Startseite - ZDF Mediathek

Montag, 8. April 2013

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen - Kommentar - Westfälische Nachrichten

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen - Kommentar - Westfälische Nachrichten

Arme Kirche, reiche Kirche : Das Domkapitel, die Bettler und viele offene Fragen
Bettler dürfen nur vor dem Dom sitzen. Foto: Ralf Emmerich
Das Thema kommt wie gerufen. Papst Franziskus plädiert für eine arme Kirche, und das Domkapitel setzt zwei Bettler vor die Tür der Kathedrale. Aufschrei, Protest, Skandal-Rufe: „Haben die nichts begriffen?“
Von Johannes Loy

Bei differenzierter Betrachtung wird man dem Domkapitel vor allem einen Vorwurf machen können: Dass das Thema mit wenig Fingerspitzengefühl angefasst und unprofessionell in die Öffentlichkeit getragen wurde. So wäre es sicher möglich gewesen, den beiden betroffenen „Bettlern“ besonders in den kalten Wintermonaten eine alternative Bleibe anzubieten.

Donnerstag, 28. März 2013

Franco und Pius XII. - Mit Gott und den Faschisten - Neue Rheinische Zeitung

Franco und Pius XII.Von Karlheinz Deschner und Peter Kleinert 

 

Karlheinz DeschnerIn seinem Buch "Benedikt XVI.: Ein Papst und seine Tradition“ berichtete Gerhard Feldbauer in der NRhZ vor einiger Zeit darüber, dass "unser deutscher Papst" Benedikt XVI. im Jahr 2007 498 sogenannte Kreuzritter des spanischen Faschistenführers Franco seliggesprochen hatte. Es handelte sich um katholische Geistliche und Ordensleute, die im Bürgerkrieg auf der Seite Francos standen und dabei ums Leben kamen. Diese Seligsprechung offenbarte laut Feldbauer einen weiteren Aspekt der Offensive des inzwischen zurückgetretenen "deutschen Papstes" zur Rehabilitierung des Bündnisses der katholischen Kirche mit dem Faschismus.
In zwölf Folgen - je um die zehn Minuten - unter dem Serientitel „Das Wort am Sonntag - Mit Gott und den Faschisten“ bewies Europas bedeutendster Kirchenkritiker Karlheinz Deschner in einer Fernsehserie auf KANAL 4, die wir schon einmal in der NRhZ veröffentlicht haben, daß die "Stellvertreter Gottes“ im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. damals wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben. Zusammenarbeit mit der argentinischen Militärdiktatur wird auch dem neuen Papst Franziskus vorgeworfen, was natürlich von der Kurie und der katholischen Kirche in Argentinien heftigst dementiert wird.
In Folge VII unserer Deschner-Serie - die wir hier noch einmal zeigen - beschreibt der Kirchenkritiker, wie 1931 in Spanien die Monarchie beseitigt und die Republik ausgerufen wurde, wie 1933 eine kirchen- und faschistenfreundliche Regierung an die Macht kam, die wiederum im Januar 1936 durch die Volksfront abgewählt wurde. Im Juli beförderten deutsche Transportflugzeuge Francos Mauren und seine Legionäre zur Rettung des katholischen Abendlandes übers Meer. Der Bürgerkrieg begann. Franco wurde von Hitler, Mussolini, vom Vatikan und den Bischöfen unterstützt, ging es doch um einen „Kreuzzug gegen die rote Weltrevolution“. Am Ende des dreijährigen Gemetzels forderte der zuvor gekrönte Pius XII. Franco auf, „mit neuer Energie die alten christlichen Traditionen“ wieder aufzunehmen. Ergebnis: Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit wurden aufgehoben, alle nichtkatholischen Bekenntnisse unterdrückt, Militärtribunale und Exekutionskommandos wurden pausenlos tätig. Nach offiziellen Statistiken ließ Franco von 1939 bis 1942 mehr als 200.000 Menschen erschießen. Das entsprach einem Drittel aller Opfer dieses Bürgerkriegs.
Der inzwischen fast 90jährige Autor Karlheinz Deschner wurde am vergangenen Samstag im Haus der Giordano-Bruno-Stiftung für das Erscheinen von Band X seiner "Kriminalgeschichte des Christentums" beim Rowohlt-Verlag gefeiert. Die üblichen Medien hielten allerdings dieses Ereignis nicht für berichtenswert. In den jüngsten NRhZ-Ausgaben können Sie dazu schon einiges unter dem Suchwort "Deschner" finden, und in der nächsten NRhZ finden Sie dann eine Video-Dokumentation der hier erwähnten Veranstaltung in Oberwesel. 

Auftraggeber: Kanal 4, 1992, 8,30 min, Regie: Peter Kleinert und Marianne Tralau, Kamera: Tom Kaiser, Ton: Lars Klietsch, Stephan Thonett, Schnitt: Peter Kleinert, Produktionsleitung: Peter Kleinert.
Leserbrief von N.D., Holzwickede: Herzlichen Dank, daß Sie den Mut aufbringen, sich dieses Autors und seines Themas anzunehmen. Ansonsten ist die Kirchenkritik in den Medien ein fast absolutes Tabu. Hier im Dortmunder Raum existiert ein Offener KANAL. Wäre es möglich, daß ich diese Beiträge dort ausstrahlen lasse?
Radio Bremen: „Deschner bringt Details, die aufzunehmen man sich weigern möchte.“
Karlheinz Deschner, 1924 in Bamberg geboren, im Krieg Soldat, studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Über seine literarischen, literatur- und kirchen-kritischen Werke siehe auch unseren Dokumentarfilm "Im Grunde bin ich ein aus lauter Zweifeln bestehender gläubiger Mensch“ und die Reportage "Ketzerverbrennung“ in unserem KANAL 4-Magazin „Z“ 11/94. (PK)
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit für diese Filme unter www.kaos-archiv.de


Clip downloaden (mit Rechtsklick - "Ziel speichern unter...")


Online-Flyer Nr. 399  vom 28. März 2013

Mittwoch, 20. März 2013

Leitartikel zu Franziskus: Knecht oder Herr? | Der neue Papst - Frankfurter Rundschau

Leitartikel zu Franziskus: Knecht oder Herr? | Der neue Papst - Frankfurter Rundschau


19. MÄRZ 2013

LEITARTIKEL ZU FRANZISKUSKnecht oder Herr?

 Von 

Darf der Papst schweigen? Diese Frage stellt sich jetzt wieder.
Es wäre ein gewaltiger Schritt, wenn die Kirche damit herausrückte, dass sie keine Werte hat, sondern Folgekosten abwägen muss, um zu vertretbaren Entscheidungen zu kommen.
Als Rolf Hochhuths „Stellvertreter“ 1963 weltweit eine Debatte über die Politik Pius XII. gegenüber dem Nationalsozialismus in Gang setzte, da brachte Fritz J. Raddatz, Lektor des Rowohlt-Verlages, in dem auch Hochhuths Drama erschienen war, einen Band mit dem Titel heraus „Summa iniuria oder durfte der Papst schweigen?“
Man stellt sich diese Frage jetzt wieder. War die argentinische Militärdiktatur zu beschweigen die richtige Haltung für einen hohen Geistlichen des Jesuitenordens? Jedenfalls scheint das Schweigen Bergoglios die Mehrheit der Kardinäle nicht daran gehindert zu haben, ihn zum Papst zu wählen. Von jenen mutigen Bischöfen Argentiniens, die sich der Militärdiktatur öffentlich widersetzten, war keiner jemals auch nur papabile...........................

Sonntag, 10. März 2013

Der freie universale Geist ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren

Der freie universale Geist ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren

Angeklagt: Der Papst

Grafik„Angeklagt: Der Papst“
"Die Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen"


Deutsche Erstausgabe von "The Case of the Pope", das brisante Buch des prominenten britischen Kronanwalts und international tätigen Anwalts für Menschenrechte, Geoffrey Robertson.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden, konservativ geschätzt, mehr als 100.000 Kinder, hauptsächlich Jungen, von katholischen Priestern vergewaltigt oder sexuell misshandelt – ohne dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Für den Autor – er wurde 2008 in den Internal Justice Council der Vereinten Nationen gewählt – ein Skandal:

„Ich war empört darüber, dass das nicht als grausames Menschenrechtsverbrechen behandelt und der Vatikan nicht verurteilt wurde wegen der Strategien, mit denen diese Verbrechen aktiv vertuscht wurden. Ich hege keine Feindseligkeiten gegen die katholische Kirche oder eine bestimmte säkulare Richtung – viele meiner Freunde sind Katholiken. Aber die Täter kamen ungestraft davon mit dem „Seelenmord“, der für viele Menschen die Folge davon ist, dass sie in jungen Jahren von Priestern vergewaltigt wurden. Deshalb habe ich das Buch geschrieben.“
In „Angeklagt: Der Papst“ geht Robertson der Frage nach, wie die Sexualverbrechen, begangen von katholischen Priestern, so lange verborgen bleiben konnten: Ist der Papst moralisch oder rechtlich verantwortlich für ein System, das es möglich machte, dass so viele entsetzliche Verbrechen ungeahndet bleiben? Sollen er und sein Sitz der Macht, der Heilige Stuhl, weiterhin die Immunität genießen, die sie über das Gesetz stellt? Robertson gibt auch zu bedenken: Solange sich Papst Benedikt XVI nicht von der Schimäre staatlicher Immunität und von dem veralteten kanonischen Recht lösen kann, bleibt der Vatikan ein mächtiger Feind des Fortschritts der Menschenrechte.

Montag, 4. März 2013

Mehrheit für Neuregelung : Bundestag berät über Staatsleistungen an Kirchen

Mehrheit für Neuregelung : Bundestag berät über Staatsleistungen an Kirchen

Mehrheit für NeuregelungBundestag berät über Staatsleistungen an Kirchen

zuletzt aktualisiert: 03.03.2013 - 11:08
Berlin (RPO). Während die römisch-katholische Kirche nach einem neuen Papst sucht, zeichnet sich im Bundestag einem Medienbericht zufolge eine fraktionsübergreifende Mehrheit für eine Neuregelung der sogenannten Staatsleistungen an Kirchen ab.

Sonntag, 3. März 2013

04.03.2013: Im Dienste der Aufklärung (Tageszeitung junge Welt)

04.03.2013: Im Dienste der Aufklärung (Tageszeitung junge Welt)

04.03.2013 / Thema / Seite 10Inhalt

Im Dienste der Aufklärung

Karlheinz Deschners »Kriminalgeschichte des Christentums« kommt zu ihrem Abschluß. Eine Betrachtung der Prinzipien seiner Kritik

Von Wolfgang Beutin
Im Namen des Christentums: »… hinter all den horren
Im Namen des Christentums: »… hinter all den horrenden Massakern steht unbezweifelbar als Basis und immerwährender Anschub die Moral, besonders die Sexualmoral der Kirche.« (Deschner) Hexenverbrennung in Nürnberg 1555
Am 8. März erscheint der zehnte und letzte Band der »Kriminalgeschichte des Christentums«. Der Verfasser, Karlheinz Deschner, geboren 1924, ist einer der prominentesten Religions- und Kirchenkritiker. Für sein Lebenswerk, dessen erster Band 1986 erschien, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.

Sonntag, 24. Februar 2013

Freitag, 22. Februar 2013

"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist

"Heiliger Stuhl" im Vatikan: Papst, 666, Vatileaks, Antichrist

17.2. / 19.2.2013 - Warum tritt der Papst zurück? Der vatikanische Schafspelz - Es gibt viele Überlegungen zum Rücktritt von Joseph Ratzinger, wovon zunächst besonders markant waren. Zur ersten Überlegung: Die renommierte britische Nachrichtenagentur reuters schreibt am 15.2.2013: "Pope Benedict's decision to live in the Vatican after he resigns will provide him with security and privacy. It will also offer legal protection from any attempt to prosecute him in connection with sexual abuse cases around the world, Church sources and legal experts say" Sein Verbleib hinter den vatikanischen Mauern biete ihm also einen "legalen Schutz vor jedem Versuch, ihn in Zusammenhang mit weltweiten Sexualverbrechen anzuklagen, wie kirchliche Quellen und Rechtsgelehrte sagen".
Hier die Meldung in voller Länge, die von den deutschen Medien leider totgeschwiegen wird: http://www.reuters.com/article/2013/02/15/us-pope-resignation-immunity-idUSBRE91E0ZI20130215

Tatsächlich ist der Papst vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Menschenrechte in Den Haag wegen der Jahrzehnte langen Vertuschung von Tausenden von Kinderschänderverbrechen von Priestern angeklagt; auch, weil er auf diese Weise durch Unterlassung weitere Verbrechen an Kindern begünstigte. Diese Vertuschung hatte er mit brachialer innerkirchlicher Gewalt - nämlich der Androhung von Exkommunikation und damit laut katholischer Lehre "ewiger Hölle" bei Zuwiderhandlung - maßgeblich mit durchgesetzt. Drei Tage nach der Rücktrittsankündigung sollte ihm zudem Haftbefehl eines souveränen Staates zugestellt werden, wobei es sich um keinen Kleinstaat oder angeblichen "Schurkenstaat" handeln soll, sondern um ein weltweit "anerkanntes" Glied der Staatengemeinschaft. Hier die Originalquelle in Englisch: http://itccs.org/. Übersetzungen findet man in verschiedenen Blogs, z. B. http://sommers-sonntag.de/?p=2532.Dazu ist auch das Buch Angeklagt: Der Papst des britischen Kronanwalts Geoffrey Robertson erschienen (siehe links).

Eine zweite markante Überlegung geht auf eine Meldung von Mitte Februar 2012 zurück, wo Kurienkardinal Hoyos mit den Worten zitiert wird: 
"Kardinal Romeo verkündete selbstsicher, so als wenn er dies genau wisse, dass der Heilige Vater nur noch 12 Monate leben werde". Romeos Aussage stamme allerdings bereits von November 2011, wodurch die 12 Monate schon vor der Rücktrittserklärung abgelaufen wären. Allerdings könnten durch die Publizierung dieser höchst brisanten Aussagen im Februar 2012 bestimmte Planungen auch durchkreuzt worden sein. Nicht ausgeschlossen werden kann weiter, dass Joseph Ratzinger durch einen Rücktritt dieses Bedrohungsszenario hinter sich lassen wollte. Und dieses Szenario hängt offenbar sehr eng mit der weltweiten Funktion und den Praktiken der Vatikan-Bank zusammen, in deren Umfeld es schon mehrere Morde gegeben hat. Auch von Joseph Ratzinger eingesetzte und 2012 entlassene Bankier Gotti Tedesci sagte danach, er fürchte nun um sein Leben.
Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass der von Benedikt XVI. ernannte Nachfolger als Chef der Vatikanbank (IOR = Institut für religiöse Werke), der deutsche Malteser-Ritter und Freizeit-Jäger Ernst von Freyberg, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm+Voss Shipyards ist, die der Thyssen-Krupp-Konzern 2012 an den britischen Konzern Star Capital verkauft hat, der daneben auch noch Kabelnetze und Seniorenheime betreibt. Auf der Homepage von Blohm+Voss Shipyards, deren Aufsichtsratsvorsitzender also jetzt der neue IOR-Chef ist, wird allerdings auf Seite 1 weiterhin zur Blohm+Voss Naval verlinkt. Diese Sparte, wo Kriegsschiffe und U-Boote, z. B. Atom-U-Boote, gebaut werden, gehört weiterhin zu Thyssen-Krupp. Der Vatikan ist über die Verbindungen des neuen Vatikanbank-Chef auf jeden Fall noch weiter vernetzt als zuvor.


Zusammenfassend könnte man fragen: Vertuschung von Sex-Verbrechen an Kindern, Bedrohungsszenarien in Verbindung mit der Vatikanbank, das Alter - was hat also den Ausschlag gegeben? Dass "Altersschwäche" letztlich der Grund für den Rücktritt ist, ist sehr unwahrscheinlich, zumal solches normalerweise nicht zu Joseph Ratzinger passt, genauso wenig wie zu seinem Vorgänger Karol Wojtyla. Auch die Predigten Joseph Ratzingers nach seiner Rücktrittsankündigung waren nicht von "Altersschwäche" geprägt.

Fakt ist jedenfalls: Die beiden anderen hier genannten Sachverhalte sind nicht von der Hand zu weisen: zunächst die Anzeige gegen den Ex-Papst und das Bestreben, ihn wegen Vertuschung und Begünstigung von Sex-Verbrechen an Kindern vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Joseph Ratzinger wurde deshalb seit 2010 immer wieder zum Rücktritt aufgefordert; dann die Aussage von Kardinal Romeo über die Lebenserwartung von Joseph Ratzinger, was immer der Grund für seine "Sicherheit" in dieser Sache war. Doch es kommt offenbar noch ein weiterer Aspekt hinzu. Die italienische Zeitung La Repubblica schrieb am 21.2.2013 von einem Bericht über "das ganze Ausmaß von Erpressung, Sex- und Machtgier im Vatikan", so ntv.de am 21.2.2013.
Wörtlich heißt es: 
"Am 17. Dezember hätten ihm drei Kardinäle ihren nahezu 300 Seiten starken Geheimbericht zu der Affäre ´Vatileaks` vorgelegt, in dem es auch um homosexuelle Beziehungen und Erpressbarkeit gehe, berichtete das Blatt, ohne genaue Quellen zu nennen. An diesem Tag habe Benedikt seine lange erwogene Rücktrittsentscheidung gefällt ... "Darin gehe es um ´unsaubere Einflüsse` auf Mitglieder der Kurie und um ein übergreifendes, durch ´sexuelle Ausrichtung` verbundenes Netz von Lobbyisten mit Finanzinteressen. Gemeint ist vor allem die Homosexuellen-Lobby, der nach der Theologin Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann60 % der Männer im Vatikan angehören und aus deren Reihen Kardinäle laut ntv-Bericht "im Vatikan Sex-Treffen organisiert" haben. Das weckt erneut auch Erinnerungen an das Verschwinden der 15-jährigen Schülerin Emanuela Orlandi, die für Sex-Treffen einer anderen Vatikan-"Fraktion" entführt, missbraucht und später ermordet worden sein soll - so zumindest der angesehene vatikanische Chef-Exorzist Gabriele Amorth.
Die Frage, die sich aus dieser Veröffentlichung ergibt, ist: Ist es also gar nicht so sehr der Papst selbst, der aufgrund eigener Verfehlungen oder Handlungen zurück treten musste, sondern sind es hauptsächlich die "anderen"? Oder sind es eben alle miteinander, der eine als Verbrecher, der andere als Intrigant und wieder ein anderer als Vertuscher?

Doch welche Verbrechen oder Skandale auch zugrunde liegen mögen, das wichtigste Faktum zum Papst-Rücktritt ist noch ein ganz anderesDas Papsttum, seine Vatikanbank und anscheinend lebensgefährliche vatikanische Sex-Parties haben mit Jesus, dem Christus, nicht das Geringste zu tun, und die weltweite mediale Aufmerksamkeit wird also gar nicht auf das "Christentum" gerichtet. Das "Christliche" ist nur der Deckmantel der Vatikankirche, also der sprichwörtliche "Schafspelz", in dem ein ganz anderes Tier steckt.
Und hier zeigt sich noch ein anderes Phänomen: Durch das Rücktritts-Szenario mit seinen Spekulationen und dem vielen Wenn und Aber wird ein großes Interesse der Weltöffentlichkeit in den nächsten Wochen auf den Vatikan gelenkt, was für den siechenden und aus den Fugen geratenden Kirchenstaat samt Pontifex natürlich ein erheblicher Energieschub ist. Außerdem lenkt es ein wenig von dem ab, was sonst vielleicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt in das Zentrum der Öffentlichkeit gelangt wäre, z. B. der Haftbefehl und eine breite Diskussion über die nachvollziehbaren Gründe; oder neue Entlarvungen aus der Vatikanbank. So aber ist demnächst die Kandidatenkür für den nächsten Papst von großem medialen Interesse; so, als ob die Welt Päpste bräuchte. Doch wer sich Rechenschaft darüber ablegt, wohin das Papsttum einschließlich des Pontifikats von Joseph Ratzinger die Menschheit bis heute geführt hat, der spürt das "letzte Stündlein" dieser Institution näher rücken, und davon werden mehr und mehr auch die Medien erfasst. Der zwischenzeitliche folkloristische Energieschub ist also allenfalls ein kleiner Aufschub. Siehe dazu auch unseren  N a c h r u f.
 


Montag, 4. Februar 2013

TV-Kritik zu Günther Jauch: Diese Kirche braucht kein Mensch - Kultur | STERN.DE

TV-Kritik zu Günther Jauch: Diese Kirche braucht kein Mensch - Kultur | STERN.DE


Diese Kirche braucht kein Mensch

Muss man noch über die Kirche reden? Ja, leider, sie ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland. Dass sie inhaltlich aber ausgedient hat, machte einer ihrer Funktionäre mal wieder deutlich. Von Mark Stöhr
Günther Jauch, TV-Kritik, Kirche, Katholiken, Arbeitgeber
Günther Jauch hat sich in dieser Woche die Kirche als Arbeitgeber vorgenommen. Sie war in den letzten Wochen wegen ihres Verhaltens nach einer Vergewaltigung mal wieder ins Gespräch gekommen.© 
Im Grunde könnte einem die Kirche ja egal sein. Sie hat in weiten Teilen der Gesellschaft keinerlei Bedeutung mehr. Nur noch ein Drittel der unter Dreißigjährigen gehört ihr an. Doch die Kirche, diese marode Glaubensfabrik, der die Gegenwart längst abhanden gekommen ist, ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland. Fast eineinhalb Millionen Menschen stehen bei ihr in Lohn und Brot. In Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern. Und in diesen Einrichtungen gilt Kirchenrecht. Wenn der Glaube die Leute schon nicht mehr bei der Stange hält, so lautet offenbar die Logik, dann eben der Gehaltszettel. Bloß: Das Geld kommt zu über 90 Prozent vom Staat. Bei den kirchlichen Kliniken sogar zu hundert. Wie ist das möglich? ..............................

Kirchen-Talk bei Jauch: Kirchen-TV-Chef stellt Willen der Frau infrage - Politik Inland - Bild.de

Kirchen-Talk bei Jauch: Kirchen-TV-Chef stellt Willen der Frau infrage - Politik Inland - Bild.de

Sonntag, 3. Februar 2013

Nach Klage der Kirche über "Pogromstimmung" - Leutheusser-Schnarrenberger greift Vatikan an - Politik - Süddeutsche.de

Nach Klage der Kirche über "Pogromstimmung" - Leutheusser-Schnarrenberger greift Vatikan an - Politik - Süddeutsche.de


"Vergleiche mit dem Holocaust sind geschmacklos": Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wirft dem Chef der Glaubenskongregation fehlendes historisches Gespür vor. Erzbischof Müller hatte zuvor eine aufkommende "Pogromstimmung" gegen die katholische Kirche beklagt. Die Politikerin forderte die Geistlichen auf, sich endlich "drängenden Problemen" zu stellen.

Grünen-Chefin Roth widerspricht Erzbischof Müllers - Kledy.de

Grünen-Chefin Roth widerspricht Erzbischof Müllers - Kledy.de

Zum Nachdenken:


Heilige Weisheit I

"Die Frau ist ein Mißgriff der Natur... mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger...eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann...die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann."
(Thomas von Aquin, Heiliger und Kirchenlehrer, 1225-1274)

Heilige Weisheit II

"Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen."
(Franz von Assisi, Ordensstifter und Heiliger, 1181-1226)

Heilige Weisheit III

"Wenn sich die Frau ihrem Mann, der ihr Haupt ist, nicht unterwirft, ist sie desselben Verbrechens schuldig wie ein Mann, der sich Christus nicht unterwirft."
(Kirchenvater Hieronymus, Heiliger, 347-420)

Heilige Weisheit V

Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der Holz auflas am Sabbattag. Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt, was man mit ihm tun sollte. Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager. Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte ihn, so daß er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
(
Gott in 4. Mose 15, 32 ff)

Aber: Was steht in den 10 Geboten?